7. Leistungen bei angemessenem Beitrag

Gewerkschaftsarbeit kostet Geld. Deshalb müssen die Mitglieder der Gewerkschaft Beiträge zahlen. Jeder sieht das ein. Die Frage ist nur, wie hoch die Beiträge sind und was dafür geboten wird. Die Beiträge werden im Allgemeinen in einem bestimmten Prozentsatz vom Arbeitsentgelt erhoben. Üblich ist allgemein ein Prozent vom Bruttoentgelt. Das ist der Satz, der sich eingebürgert hat.

Dem Prinzip nach verfährt der VDStra. in gleicher Weise. Nicht aber der Höhe nach!

Der VDStra. legt das abgerundete Durchschnittsentgelt der Straßenwärter zugrunde, nämlich der Entgeltgruppe 5 des öffentlichen Tarifrechts aus der Stufe 3. Hiervon erhebt der VDStra. aber als Beitrag nicht ein Prozent, sondern 0,7 Prozent, jedoch nach der Beschlussfassung des Bundesvorstandes einen festen Beitrag für alle aktiven Mitglieder. Das ist in der VDStra.-Satzung so festgelegt. Wer rechnet, weiß, dass das mehr als ein Drittel weniger ist. Voreilig könnte man kontern: gut, aber leistet er auch weniger. Das ist eben nicht der Fall!

Einiges haben wir ja bereits erwähnt. Selbst wenn wir unterstellen, dass andere Arbeitnehmerverbände für die Gruppen- und Einzelinteressen ihrer Mitglieder genauso eintreten, wie wir es als Fachgewerkschaft tun, dann bleibt durch die mitgliederorientierten Leistungen des VDStra. auch last but not least der Bezug der Mitglieder- und Fachzeitschrift „STRASSENWÄRTER“.

Die Lösung liegt woanders. Wir unterhalten nur einen kleinen Verwaltungsapperat in unserer Bundesgeschäftsstelle in Köln und vermeiden jede Art von Bürokratie. Wir wollen ja den persönlichen Kontakt mit unseren Organen und Mitgliedern nicht nur in der Theorie. Wir suchen ihn in der Praxis. Das ist für alle, die es ernst nehmen, eine mühevolle und anstrengende Aufgabe. Sie erfordert starken Einsatz für die Sache. Aber sie hilft auch Kosten sparen, wie unser Beispiel zeigt. Das wiederum kommt allen Mitgliedern zugute.

Unser Gesamtbild lässt nur einen Schluss zu:

Die Beschäftigten im Straßenbetriebsdienst und im gesamten Straßenwesen sind nirgends besser aufgehoben in der VDStra.-Fachgewerkschaft. Ein großer Teil unserer Kolleginnen und Kollegen hat das erkannt und steht in unseren Reihen. Immer neue, besonders aus der jungen Generation,kommen hinzu. Wir bewegen uns im ständigen Trend nach oben, in Ost und West.

Diese Entwicklung lässt uns nicht ausruhen.

Wir brauchen alle. Je stärker wir sind, umso wirkungsvoller können wir unsere Fachinteressen zur Geltung bringen, umso besser aber auch ist der VDStra. in der Lage, sich für die einzelne Kollegin und den einzelnen Kollegen einzusetzen. Die Ziele und Leistungen des VDStra sind so typisch auf den Straßenbetriebsdienst und das gesamte Straßenwesen abgestellt, dass er sich in keiner gewerkschaftlichen Konkurrenz befindet. Er vertritt nicht auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Straßenbetriebsdienst und im gesamten Straßenwesen, er vertritt nur sie. Das ist der große Vorteil, den ein Berufsverband als Fachgewerkschaft bietet.

Unsere Beiträge:

Mitglieder 16 Euro, Auszubildende 4,00 Euro, Rentner 5,33 Euro, Teilzeitbeschäftigte zahlen einen anteiligen Beitrag. Umfassender Rechtschutz setzt die Zahlung des satzungsmäßigen Beitrag voraus.

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