Einkommensrunde 2019

Einkommensrunde 2019 für den öffentlichen Dienst der Länder
Tarifverhandlungen wurden nach der ersten Runde zunächst vertagt
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, „Gute Tarifpolitik kostet, schlechte kostet mehr“, sagte dbb Chef Ulrich Silberbach nach dem Auftakt der Einkommensrunde 2019 am 21. Januar 2019. Von der Arbeitgeberseite, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), forderte er daher, die Verhandlungen nicht nur durch falschen Ehrgeiz beim Sparen zu erschweren. „Die Länder haben allesamt große Probleme, die dem Bürger versprochene Infrastruktur auf gewohntem Niveau zu halten. Das gilt für Bildung, Sicherheit und Gesundheit gleichermaßen. Hier müssen wir ran. Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sind mehr als eine Auseinandersetzung zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Wir wollen und können unser Land gestalten, wenn alle mal von der Bedenkenbremse gehen.“

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Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt

Köln, den 21. Januar 2019 Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt  

Am 21. Januar 2019 sind die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Geltungsbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder in Berlin ohne Ergebnis vertagt worden. Um ihren Forderungen im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde Nachdruck zu verleihen, legen die Beschäftigten der Autobahn- und Straßenmeistereien am

Donnerstag, den 24. Januar 2019 in der Autobahnmeisterei Mendig,
56743 Mendig, Lacher-See-Straße 15

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Freitag, den 25. Januar 2019 in der Autobahnmeisterei Kirchheim,
73230 Kirchheim u. T., Bei der Linde 1
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Dienstag, den 29. Januar 2019 in der Straßen- und Autobahnmeisterei

Rohrbach, 66386 St. Ingbert, Obere Kaiserstraße 285
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Donnerstag, den 31. Januar 2019 in der Autobahnmeisterei Rangsdorf,

15834 Rangsdorf, An der Autobahn 1
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die Arbeit im Rahmen eines Warnstreiks nieder. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten, dass es aufgrund der Witterungsverhältnisse punktuell zu Einschränkungen im Winterdienst und damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen kann. Zur Berichterstattung sind Pressevertreter herzlichst eingeladen, um mit den Beschäftigten über ihre aktuelle Situation zu sprechen. Vor Ort steht Ihnen zudem der Bundesvorsitzende der VDStra.-Fachgewerkschaft, Hermann-Josef Siebigteroth zur Verfügung.  

– Unsere Forderungen Lineare Erhöhung von 6 Prozent
– Mindestens aber 200 € als soziale Komponente
– Laufzeit soll 12 Monat betragen
– Erhöhung der Entgelte für Auszubildende u. Praktikanten/-innen um 100 € monatlich
– Wiederinkraftsetzung der Regelungen zur Übernahme von Auszubildenden
– 30 Tage Urlaub für Auszubildende und Übernahme der Kosten für den auswärtigen Berufsschulbesuch
– Erwartet wird eine Tarifierung der Weiterentwicklung der Entgeltordnung der Länder, stufengleicher Aufstieg und Entzerrung der EG 9
– Zeitgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamtinnen und Beamte

Forderungen Einkommensrunde 2019

Forderungen für die Einkommensrunde 2019 im öffentlichen Dienst

für den Geltungsbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder beschlossen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach zahlreichen Branchentagen sind in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestarifkommission, Bundesvorstand und Grundsatzkommission für Besoldung und Versorgung des dbb beamtenbund und tarifunion, am 20. Dezember 2018 in Berlin, die Forderungen für die Einkommensrunde 2019 für den Geltungsbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder beschlossen worden.

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Einkommen der Beschäftigten, der Tarifgemeinschaft

Köln, den 19. Dezember 2018    

Die Einkommen der Beschäftigten, die unter den Geltungsbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder fallen, müssen sich merklich erhöhen  

Im Januar 2019 beginnen die Tarifverhandlungen für alle Landesbeschäftigten im Geltungsbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder. Hier gilt es unter anderem, das große Gefälle zum Tarifabschluss mit Bund und Kommunen auszugleichen. Weiterlesen

Infrastrukturgesellschaft und Fernstraßenbundesamt

Wie gestaltet sich die Zukunft der Beamtinnen und Beamten in der Infrastrukturgesellschaft und dem Fernstraßenbundesamt?

Auf diese Frage gibt es noch viel zu wenig Antworten, so die Meinung der dbb Fachgewerkschaften BTB, komba gewerkschaft und VDStra. Am 26. November 2018 wurden die Gespräche zwischen dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) und den Gewerkschaften zur Bundesfernstraßenreform fortgesetzt. Schwerpunkte des dritten Gesprächs waren die beamtenrechtlichen Regelungen zur Transformation des verbeamteten Personals sowie die Zukunft der Ausbildung von Nachwuchskräften im Fernstraßenbundesamt und in der Infrastrukturgesellschaft (IGA). Weiterlesen

Nein zur Autobahnprivatisierung

Pressemitteilung

Autobahnprivatisierung durch die Hintertür und gegen geltendes Gesetz! Selbst der Bundesrechnungshof rügt die Pläne des Bundesverkehrsministers als Tricksereien!

Im Frühsommer 2017 sagte die Bundesregierung zu, dass es keinen Ausverkauf der Bundesautobahnen geben werde nachdem man der flächendeckenden Privatisierung der Bundesfernstraßen zugestimmt hatte. Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer versicherte in einem gemeinsamen Termin mit Personalvertretern der Bundesländer und den Gewerkschaften, dass keine weiteren ÖPP-Maßnahmen angedacht seien.
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Tarifvertrag Bundesfernstraßenreform

Einigung auf eine Eckpunktevereinbarung

Der dbb beamtenbund und tarifunion (dbb) und ver.di haben sich am 31. Oktober 2018 in Berlin mit der Arbeitgeberseite, der Infrastrukturgesellschaft des Bundes für Autobahnen (IGA), auf eine Eckpunktevereinbarung verständigt. Diese soll als Grundlage für die nun anstehenden Tarifverhandlungen für die neu gegründete IGA dienen. Darüber hinaus ist es den Gewerkschaften gelungen, sowohl mit dem Bund als auch mit den Ländern einen Tarifvertrag zur Absicherung der Beschäftigten bei der Erklärung der Wechselbereitschaft zu unterzeichnen. Der Tarifvertrag stellt sicher, dass die Beschäftigten, die sich in der laufenden Befragungsaktion für einen Wechsel von ihrem jeweiligen Landesarbeitgeber zum Bund aussprechen wollen, in keinem Fall ihr gesetzlich verankertes Widerspruchsrecht verlieren. Weiterlesen

Viele Bedenken und zahlreiche offene Fragen!

„Ohne rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen zu den Konditionen können die Kolleginnen und Kollegen die Frage zur Wechselbereitschaft nicht beantworten“, so lautet der gemeinsame Standpunkt von BTB, komba gewerkschaft und VDStra.

Viele ungeklärte Fragen, keine Antworten

Die Mehrheit der Beschäftigten hat viele Bedenken und noch mehr offene Fragen zu diversen Punkten. Bei der aktuellen Sachlage und dem Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag sowie zu den Abstimmungen der dienstrechtlichen Regelungen ist es für die Kolleginnen und Kollegen derzeit schwierig bis unmöglich, eine Aussage über ihre Wechselbereitschaft zu treffen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine solche Abfrage daher nicht sinnvoll. Weiterlesen

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