Autobahn GmbH Holen aus dem Frei Freiwillig, gut bezahlt, klar geregelt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 wie berichtet hat sich der dbb und der VDStra am 19. Juni 2026 auf eine grundsätzliche tarifliche Regelung für den Sonderfall „Holen aus dem Frei“ bei der Autobahn GmbH verständigt! Nun sind auch die letzten Details abgestimmt!

 Freiwilligkeit und einheitliche Bezahlung!

Kern der Regelung ist natürlich eine attraktive Bezahlung der überobligatorischen und freiwilligen Leistung „Holen aus dem Frei“. Diese kommt nur in eng begrenzten Sonderfällen in Betracht. Unabhängig vom Wochentag erhalten Beschäftigte dafür immer eine Tagespauschale in Höhe Ihres fünffachen tariflichen Stundenentgeltes zuzüglich aller Zuschläge. Die Zeit der Inanspruchnahme und die Wegezeiten werden aufgerundet! Die Regelungen zur Rufbereitschaft geltend insoweit entsprechend. Zudem kann die Pauschale nach Wahl der Beschäftigten auch in eine Zeitgutschrift umgewandelt werden. Begrenzt wird die Regelung auf Beschäftigte des Betriebsdienstes mit einer Regelarbeitszeit von 38,5 Stunden.

Nur mit Betriebsvereinbarung!

Der jeweilige Betriebsrat hat hierzu in einer Betriebsvereinbarung Details festzulegen, die den fest verankerten Grundsatz der Freiwilligkeit definiert. Zudem wird ein Monitoring und eine Evaluierung festgeschrieben. Die Regelung wird ab dem 1. Oktober 2026 gelten und ist zunächst auf ein Jahr befristet. Bis dahin gilt die bisher gelebte Übergangsregelung.

Hintergrund

Das „Holen aus dem Frei“ ist ein Sonderfall, der allerdings auch bei umsichtiger Dienstplanung und Vorausplanung von Rufbereitschaften nicht immer ausgeschlossen werden kann. Beim „Holen aus dem Frei“ erklären sich Beschäftigte auf Anfrage freiwillig beispielsweise im Verkehrsunfalldienst bereit einzuspringen, wenn die geplanten Kräfte nicht mehr ausreichen oder ihre zulässigen Einsatzzeiten überschritten haben.

Aufgrund rechtlicher Vorgaben benötigt die Autobahn GmbH für eine Bezahlung dieser bisher im Tarifvertrag nicht geregelten Dienste eine klare tarifliche Regelung. Mit der nun vereinbarten Regelung, wird eine attraktive und faire Lösung für die besondere Bereitschaft der Beschäftigten gefunden, sich zusätzlich einzubringen.

Info holen aus dem frei 2026-6-24_mi_VDStra_komba_BTB_Holen_aus_Frei_Details_Endfassung (002) (002)

Einkommensrunde mit dem Land Hessen

Einkommensrunde mit dem Land Hessen !!! -Tarifabschluss steht- !!!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach drei Verhandlungsrunden hat sich der dbb am 27. März 2026 mit dem Land Hessen auf ein Ergebnis einigen können, sodass jetzt auch die dortigen Beschäftigten im öffentlichen Dienst ein Einkommensplus erhalten. „Respektable Einkommensanpassung, wichtige Verbesserungen in weiteren
Punkten,“ so bewertete dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing den Tarifabschluss in Hessen. „5,8 Prozent mehr Einkommen mit einem Mindestbetrag von 110 Euro sind ein respektabler Kompromiss. Nach zähen Verhandlungen verlangt er beiden Seiten etwas ab“, sagte Hemsing, Zweiter
Vorsitzender und Fachvorstand Tarifpolitik des dbb am 27. März 2026. „Wichtig ist, dass wir neben der linearen Erhöhung noch weitere Punkte vereinbaren konnten: Dazu gehören unter anderem Verbesserungen bei den Schicht- und Wechselschichtzulagen sowie in der Entgeltordnung.“

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Tarifrunde Autobahn GmbH

Tarifrunde Autobahn GmbH Tarifeinigung in der dritten Verhandlungsrunde erzielt!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in der dritten Verhandlungsrunde konnten der dbb und seine Mitgliedsgewerkschaften VDStra.-Fachgewerkschaft,
KOMBA und BTB-GIS mit der Autobahn GmbH des Bundes eine Tarifeinigung erzielen, die die Beschäftigten spürbar
besserstellt. Hiermit wollen wir euch über die wichtigsten Punkte des Abschlusses und die für euch relevanten Verbesserungen informieren.

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Rufbereitschaft – Verbesserte Übergangslösung durchgesetzt

Rufbereitschaft „Holen aus dem Frei“ bei der Autobahn GmbH. Verbesserte Übergangslösung durchgesetzt – faire Vergütung freiwilliger Einsätze

nach rund sechs Monaten des Stillstands ist endlich Bewegung in die Thematik „Holen aus dem Frei“ gekommen.
In einem Termin mit dem Arbeitsdirektor der Autobahn GmbH des Bundes, Sebastian Mohr, in unserer Bundesgeschäftsstelle, ist es gelungen, gegenüber dem Arbeitgeber deutlich zu machen:

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Einkommensrunde TV-L 2025/26

Einkommensrunde TV-L 2025/26 Einigung nach schwieriger dritter Verhandlungsrunde

Die dritte Verhandlungsrunde vom 11. bis 14. Februar 2026 in Potsdam führte nach sehr schwierigen Verhandlungen
zu einer Einigung!
Einigung nach schwieriger dritter Verhandlungsrunde zunächst gilt unser ausdrücklicher Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die sich in den vergangenen Wochen an Warnstreiks, Demonstrationen und Aktionen beteiligt haben und allen Vertrauenspersonen die geplant und organisiert haben. Euer Einsatz, Eure Präsenz und Eure Entschlossenheit haben Wirkung gezeigt. Ohne diesen Druck auf der Straße wäre sicherlich kein Ergebnis zustande gekommen.

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Tarifrunde Autobahn GmbH – Angebot, aber keine Einigung

Köln, 9. Februar 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 6. Februar 2026 wurden die Tarifverhandlungen mit der Autobahn GmbH in der zweiten Runde fortgesetzt. Der Arbeitgeber hat erstmals ein Angebot vorgelegt. Aus Sicht der VDStra.-Verhandlungskommission stellt dieses zwar eine Grundlage für weitere Gespräche dar, bleibt jedoch deutlich hinter den Erwartungen der Beschäftigten und der Tarifkommission zurück.

Lineare Erhöhung unzureichend – lange Laufzeit besonders kritisch

Zentraler Kritikpunkt ist die nicht ausreichend hohe lineare Entgelterhöhung. Gerade vor dem Hintergrund der vom Arbeitgeber angestrebten langen Laufzeit von 29 Monaten ist dies aus VDStra.-Sicht nicht akzeptabel.

Niemand kann heute seriös vorhersagen, wie sich Inflation und Lebenshaltungskosten in den kommenden Jahren entwickeln werden. Umso wichtiger ist es, dass die lineare Erhöhung spürbar und nachhaltig ausfällt, damit reale Einkommensverluste vermieden werden. Zulagen oder einzelne Zuschläge können eine solide Tabellenwirksamkeit nicht ersetzen. Sie lösen weder das strukturelle Entgeltproblem noch stärken sie die Attraktivität der Autobahn GmbH als Arbeitgeber dauerhaft.

Soziale Komponente bleibt zwingend erforderlich

Die von der Gewerkschaftsseite geforderte soziale Komponente in Form eines Mindestbetrags ist bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Gerade für die unteren und mittleren Entgeltgruppen ist dies jedoch ein zentraler Bestandteil eines gerechten Tarifergebnisses. Auch bei weiteren wichtigen Punkten, etwa der Vertreterzulage und der Bezahlung höherwertiger Tätigkeiten ab dem ersten Tag sowie einer wertigen betrieblichen Krankenzusatzversicherung, fehlen bislang verbindliche Zusagen.

Beschäftigte erwarten ein klares Signal

Die hohe Beteiligung an den Warnstreiks am 20. Januar 2026 haben deutlich gemacht, dass die Kolleginnen und Kollegen ein deutlich verbessertes Angebot erwarten, das den besonderen Anforderungen und Belastungen ihrer Arbeit gerecht wird. Die Autobahn GmbH steht im Wettbewerb um qualifiziertes Personal, sowohl mit der Privatwirtschaft als auch mit anderen öffentlichen Arbeitgebern. Ohne eine spürbare Entgeltverbesserung wird es nicht gelingen, Fachkräfte zu halten und neue zu gewinnen.

Gemeinsam mit dem dbb, dem BTB-GIS und der KOMBA Gewerkschaft hält die VDStra.-Fachgewerkschaft an den bekannten Forderungen fest wie z.B.:

  • 7 Prozent Entgelterhöhung, mindestens 300 Euro,
  • 300 Euro mehr für Auszubildende,
  • Übernahme in Erfahrungsstufe 2 nach erfolgreichem Abschluss,
  • Einführung einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung,
  • volle Bezahlung höherwertiger Tätigkeiten ab dem ersten Tag.

Die Tarif- und Verhandlungskommissionen sind sich einig:

In den nächsten Verhandlungsrunden sind deutliche Nachbesserungen erforderlich.

Die entscheidende Verhandlungsrunde findet am 25. und 26. Februar 2026 statt. Die VDStra. wird die Beschäftigten weiterhin transparent und zeitnah informieren.

Rundschreiben – Autobahn 6-2-2025 Wir sind Infrastruktur – und erwarten dafür auch eine entsprechende tarifliche Anerkennung.

 

Tabellenentgelte bei der Autobahn!

Tabellenentgelte bei der Autobahn! dbb kündigt die Regelungen zur Entgelttabelle und zu Ausbildungsentgelten zum Jahresende!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
„Zwei Herausforderungen zeichnen die kommenden Verhandlungen mit der Autobahn GmbH aus“, umreißt Andreas Hemsing, dbb Fachvorstand Tarif  und neuer Verhandlungsführer bei den Verhandlungen, die anstehende Aufgabe. „Erstmals verhandeln wir losgelöst von der bisher geltenden Koppelung an den TVöD und wir verhandeln in einer herausfordernden Zeit. Damit meine ich jedoch nicht, dass wir uns vornehm zurückhalten werden, weil der Arbeitgeber sicherlich auf die schwierige wirtschaftliche Lage hinweisen
wird. Im Gegenteil: Wir sehen, wie wichtig die Infrastruktur für Deutschland ist und in Zukunft sein wird. Und wir sehen die anstehenden Aufgaben, um Deutschlands Autobahnen als wichtigen Wirtschaftsfaktor fit zu bekommen.

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