Gefahrenzulage 3

26. März 2019

Die Mitarbeiter der AM Weißenfels waren auf der BAB 9 kurz vor der AS Weißenfels mit Reinigungsarbeiten auf dem rechten Standstreifen beschäftigt. Der rechte Fahrstreifen war gemäß RSA abgesichert. Ein polnischer Lkw-Fahrer passierte den ersten Vorwarner und zog anschließend laut Zeugenaussagen mit halber Fahrzeugbreite auf den Standstreifen. Kurz vor dem Lkw mit der zweiten Vorwarntafel lenkte er den Sattelzug nach links und prallte auf die linke Ecke der Ladefläche des Meistereifahrzeuges, beschädigte den Lkw der AM auf der gesamten linken Fahrzeuglänge, schleuderte dann nach rechts auf den Standstreifen, durchbrach die Schutzplanke und kippte um. Die Ladung in Form von Fußbodenlaminat verteilte sich auf die Fahrbahn und im Graben.
Der Kollege der AM durchschlug geistesgegenwärtige die bereits gerissene Frontscheibe des Unfall-Lkw und befreite den polnischen Fahrer aus seiner Kabine. Beide wurden mit Prellungen und Schock sofort ins Krankenhaus gebracht.
Mitarbeiter der AM erlitt Prellungen und einen Schock und ist bis auf Weiteres krankgeschrieben.
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Reform für den Tarifbereich!

Reform erreicht erster Meilenstein für den Tarifbereich!

Berlin 5. April 2019: Die Grundsätze der Eingruppierung für den Tarifvertrag in der Autobahn GmbH des Bundes sind vereinbart worden. Aus Sicht von BTB, komba gewerkschaft und VDStra.- Fachgewerkschaft ist das Verhandlungsergebnis zur Eingruppierung ein guter Kompromiss. Damit ist eine gute Basis für die nächsten Verhandlungsrunden erzielt worden.

Das Verhandlungsergebnis zur Eingruppierung Autobahn GmbH des Bundes ist ein erster Meilenstein-Erfolg

Die Verhandlungen zur Eingruppierung konnten nach langem und zähem Ringen mit einer grundlegenden Tarifeinigung abgeschlossen werden. Der dbb unter Führung von Volker Geyer, Fachvorstand Tarifpolitik dbb, und die Vertreter der Fachgewerkschaften BTB, komba und VDStra haben jetzt den ersten Schritt in Richtung Abschluss gemacht, nämlich die umfassende Regelung der Eingruppierungen. Diese „Meilensteineinigung“ mit der Autobahn GmbH des Bundes wurde am 5. April 2019 vereinbart. Weiterlesen

Einkommensrunde 2019 für den öffentlichen Dienst

Einkommensrunde 2019 für den öffentl. Dienst der Länder

im Geltungsbereich des TV-H mit dem Land Hessen!

Tarifabschluss vom 29.03.2019

An alle Landesvorstandsmitglieder und Vertrauensleute im Geltungsbereich des TV-H,

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch für die Kolleginnen und Kollegen des Landes Hessen konnte ein Tarifergebnis erzielt werden das nicht den Anschluss an den TV-L und TVöD verliert. Des Weiteren konnten Hessenspezifische Regelungen verbessert und in der Laufzeit verlängert werden.

Einkommenserhöhungen im Detail:

Einkommenserhöhungen

Die Tabellenentgelte (einschließlich der Beträge aus einer individuellen Zwischen- oder End-stufe sowie die Tabellenwerte für die Entgeltgruppen 2 Ü, 13 Ü und 15 Ü) werden wie folgt erhöht:

  • zum 1. März 2019 um ein Gesamtvolumen von 3,2 v.H.; in diesem Gesamtvolumen sind enthalten
  • die Anhebung der Stufe 1 in den Entgeltgruppen 2 bis 15 um 4,5 v.H., mindestens jedoch eine Erhöhung um 100 Euro und
  • für die übrigen Stufen in allen Entgeltgruppen eine lineare Erhöhung, mindestens jedoch eine Erhöhung um 100 Euro;
  • zum 1. Februar 2020 um ein Gesamtvolumen von 3,2 v.H.; in diesem Gesamtvolumen sind enthalten
  • die Anhebung der Stufe 1 in den Entgeltgruppen 2 bis 15 um weitere 4,3 v.H., mindestens jedoch eine Erhöhung um 100 Euro und
  • für die übrigen Stufen in allen Entgeltgruppen eine lineare Erhöhung, mindestens jedoch eine Erhöhung um 100 Euro;
  • ab 1. Januar 2021 um ein Gesamtvolumen von 1,4 v.H.; in diesem Gesamtvolumen sind enthalten
  • die Anhebung der Stufe 1 in den Entgeltgruppen 2 bis 15 um weitere 1,8 v.H., mindestens jedoch eine Erhöhung um 40 Euro und
  • für die übrigen Stufen in allen Entgeltgruppen eine lineare Erhöhung, mindestens jedoch eine Erhöhung um 40 Euro.

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Abfrage zur Wechselbereitschaft

Reform lahmt weiterhin: Abfrage zur Wechselbereitschaft muss verschoben werden!

BTB, komba gewerkschaft und VDStra. stimmten sich am 20. März 2019 zum laufenden Reformprozess ab. Noch ist kein Ende der Verhandlungen absehbar.

Der Zeitplan ist nicht einzuhalten!

Das Ende der Verhandlungen für den Tarifvertrag bei der Autobahn GmbH des Bundes ist weiterhin nicht in Sicht. Die beamtenrechtlichen Fragen sind ebenfalls offen. Die Arbeitgeberseite konnte die mündlichen Zusagen, dass alle wechselbereiten Kolleginnen und Kollegen attraktive und perspektivische Arbeitsbedingungen erhalten, bis dato nicht schriftlich vorlegen. Weiterlesen

Gefahrenzulage 2

14. Januar 2018
Die AM Lüdenscheid hatte eine Wanderbaustelle zwischen dem Autobahnkreuz Hagen und der AS Hagen-Süd in Richtung Frankfurt eingerichtet, um Fahrbahnschäden zu beseitigen. Gesperrt war der rechte Fahrstreifen, parallel dazu befand sich rechts die Beschleunigungsspur des AK Hagen. Ein Lkw sah die Wanderbaustelle zu spät und fuhr ungebremst mit seiner linken Seite auf die rechte Seite des Sicherungsanhängers, fuhr rechts vorbei und kollidierte mit dem Auflieger gegen die rechte Seite der Lkw der AM Lüdenscheid, bevor er dann einknickte und zum Stehen kam. Der Mitarbeiter der AM war angeschnallt und der Abstand zur Arbeitsstelle war ordnungsgemäß. Der Oberwärter hatte den Vorfall beobachtet und konnte seine Kollegen rechtzeitig warnen.
Mitarbeiter der AM standen unter Schock. Weiterlesen

Einkommensrunde 2019 für den öffentlichen Dienst

Einkommensrunde 2019 für den öffentlichen Dienst der Länder
Zweite Verhandlungsrunde vom 6. – 7. Februar 2019 in Potsdam

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite Verhandlungsrunde mit der TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) ist ergebnislos beendet worden!

Die Arbeitgeberseite legte kein Angebot vor!

Ganz im Gegenteil es gab noch nicht einmal ein positives Signal, einen tragfähigen Tarifabschluss erreichen zu wollen. Stattdessen wurde über vieles geredet und Gegenforderungen aufgestellt sowie zahlreiche Bedenken geäußert.

Fazit:
Keine unserer Forderungen ist aus Sicht der Arbeitgeberseite gerechtfertigt, noch in ihrer Form gestaltungsfähig. Obwohl noch gar nicht über die Forderung der linearen Erhöhung von 6 Prozent, mindestens aber 200 € als soziale Komponente, verhandelt wurde, sieht man seitens der TdL zu diesem Zeitpunkt schon keinen Bedarf, etwas für die unteren Einkommensgruppen tun zu müssen. Diese Haltung zieht sich im Ergebnis dann weiter durch alle Verhandlungspunkte. Sei es im IT-, im Ingenieur-, im Lehrer-, im Pflege-, im Erziehungsbereich sowie auch bei der Nachwuchsgewinnung. Fachkräftemangel gibt es anscheinend nur im privaten Sektor sowie bei Bund und Kommunen. Die Länderverantwortlichen hingegen sehen keinen Handlungsbedarf, attraktiver zu werden, um ihre Beschäftigten zu binden und Nachwuchs zu generieren.

Diese Haltung ist für uns vollkommen unverständlich und hat erst recht nichts mehr mit Wertschätzung und Anerkennung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen zu tun. Diese Haltung haben die Beschäftigten der Länder garantiert nicht verdient. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind die Basis für einen gut funktionierenden Staat. Kein Wirtschaftswachstum ohne gut funktionierende Infrastruktur, keine Innovationen ohne gut ausgebildete junge Menschen, und so weiter. Weiterlesen

Tarifverhandlungen mit dem Land Hessen vom 01.02.2019 vertagt

Einkommensrunde 2019 für den öffentlichen Dienst der Länder

im Geltungsbereich des Tarifvertrages TV-H mit dem Land Hessen!

Tarifverhandlungen wurden nach der ersten Runde zunächst vertagt

An alle Landesvorstandsmitglieder  und Vertrauensleute im Geltungsbereich des TV-H,

6 Prozent, mindestens 200 Euro – das muss auch in Hessen sein!

Elf Tage nach der Eröffnung der Einkommensrunde mit den übrigen Ländern hat am 1. Februar 2019 in Wiesbaden die Einkommensrunde mit dem Land Hessen begonnen. Wie in den letzten Jahren auch, zeigte sich die hessische Landesregierung zum Auftakt zurückhaltend. Es liegt auch in diesem Jahr wieder nah, dass Hessen rüber zur Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) kiebitzt, um zu schauen, was bei den dortigen Verhandlungen mit den Gewerkschaften passiert. Weiterlesen

Infrastrukturgesellschaft und Fernstraßenbundesamt

Wie gestaltet sich die Zukunft der Beamtinnen und Beamten in der Infrastrukturgesellschaft und dem Fernstraßenbundesamt?

Auf diese Frage gibt es noch viel zu wenig Antworten, so die Meinung der dbb Fachgewerkschaften BTB, komba gewerkschaft und VDStra. Am 26. November 2018 wurden die Gespräche zwischen dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) und den Gewerkschaften zur Bundesfernstraßenreform fortgesetzt. Schwerpunkte des dritten Gesprächs waren die beamtenrechtlichen Regelungen zur Transformation des verbeamteten Personals sowie die Zukunft der Ausbildung von Nachwuchskräften im Fernstraßenbundesamt und in der Infrastrukturgesellschaft (IGA). Weiterlesen

Nein zur Autobahnprivatisierung

Pressemitteilung

Autobahnprivatisierung durch die Hintertür und gegen geltendes Gesetz! Selbst der Bundesrechnungshof rügt die Pläne des Bundesverkehrsministers als Tricksereien!

Im Frühsommer 2017 sagte die Bundesregierung zu, dass es keinen Ausverkauf der Bundesautobahnen geben werde nachdem man der flächendeckenden Privatisierung der Bundesfernstraßen zugestimmt hatte. Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer versicherte in einem gemeinsamen Termin mit Personalvertretern der Bundesländer und den Gewerkschaften, dass keine weiteren ÖPP-Maßnahmen angedacht seien.
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